Dienstag, 28. März 2017

So einen hätte ich auch gern ...

... sagte meine Schwägerin, als meine Nichte ihren neuen Schwimmbeutel zu Weihnachten geschenkt bekam. Nur nicht mit einem Seepferdchen, sondern was "Anderes".

Hm, gut, das mit dem Beutel hatte ich mir gemerkt. Aber was könnte ich denn "Anderes" aufbügeln? Meine lange Suche im Internet begann ...


Es gibt so viele schöne Motive in den Weiten des Internets. Wenn ich nur die Silhouette von etwas brauche, dann suche ich gern bei Tattoos. Allerdings versuche ich auch immer, ein Motiv zu finden, das man for "free" herunterladen kann oder eine Datei, die man kaufen kann.

Dieses Mal habe ich mich für einen Phoenix entschieden. Den habe ich bei Pinterest und von dort aus hier gefunden. Leider gibt es den BLOG, auf dem das Bild ursprünglich mal "for free" herunterzuladen war, offenbar nicht mehr. Ich habe das Motiv von der verlinkten Seite gespeichert und dann mit meiner Silhouette Software stark nachbearbeiten müssen. Diese Arbeit hat sich aber wirklich gelohnt und ich bin superhappy mit dem Ergebnis.


Der Rucksack selbst ist wieder nach diesem Tutorial gefertigt. Nur wieder mit D-Ringen, statt Knopflöchern. Das finde ich einfach viel schicker!

Ich hoffe, der Rucksack ist inzwischen gut beim Geburtstags"kind" angekommen und gefällt :)

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, TT und Plotterliebe.

Dienstag, 21. März 2017

Freundebuch verhüllt 27.0

Wir haben wieder einmal ein Freundebuch samt Beutel zurückgegeben. Eigentlich sollte man meinen, dass das bei der 27. Auflage ruckizucki erledigt wäre. Pustekuchen! Ich habe das Gefühl, dass es von Beutel zu Beutel schwerer wird. Ich nähe/verschenke aber auch sehr ungern die gleichen Sachen mehrmals. Also muss ich mir immer wieder was Neues einfallen lassen.
Der Beutel ist wieder einmal als Wendebeutel genäht. Eine Seite für größere Mädels, die andere Seite für den Tierfan.
Beim "KlimBim" kam mir eine Idee in den Sinn, die Nicole vor fast zwei Monaten vorgestellt hat: Kronkorken als Anhänger. (Und wenn ich nochmal genau geschaut hätte, was sie gemacht hat, dann hätte ich auch etwas weniger Stress mit dem "Lochen" gehabt ...). Der Lemming in mir hatte damals gleich das Bastelmaterial bestellt ;)
Zum Beutel dazu gab es ein schlichtes Lesezeichen. Hier habe ich den gleichen Stoff verwendet, wie im Kronkorken. Damit kann im Buch die nächste zu verwendende Seite markiert werden. Und wenn das Freundebuch mal out ist, kann man ein schönes Lesezeichen ja trotzdem noch gebrauchen ...
Mir gefällt auch dieser Beutel wieder einmal sehr gut und der jungen Besitzerin zum Glück auch :)
Verlinkt beim Creadienstag, HoT, den Stoffresten, TT, dem Kiddikram und M4G.

Donnerstag, 16. März 2017

Kleine Schätze: MEIN Backbuch

Könnt ihr euch noch erinnern, als ihr zu Hause (also aus dem Haus/ der Wohnung eurer Eltern) ausgezogen seid? Gab es Dinge, die ihr (vielleicht auch erst im Laufe der Zeit) vermisst habt und die ihr auch unbedingt für euren eigenen Haushalt gebraucht habt? Ich meine jetzt nicht Kühlschrank, Bett, Tisch usw., sondern Kleinigkeiten die für euch zu eurem bisherigen "ZUHAUSE" dazugehört haben: DIE Kuscheldecke auf dem Sofa, DIE Fotowand im Wohnzimmer, DIE Flurkommode mit den vielen Schubladen, ... solche Sachen?

Eine dieser Sachen war und ist für mich "Das Backbuch" (Verlag für die Frau) meines Vaters. In der DDR vermutlich wirklich DAS Backbuch schlechthin. Jede Menge Grundrezepte, praktische Ratschläge und Erklärungen. Ich habe gern danach gebacken, als ich noch "zu Hause" gewohnt habe. Von meinen Lieblingskuchen weiß ich immer noch die Seitenzahlen.
Das Buch gibt es nur noch gebraucht zu kaufen. Allerdings dann oft nur in späteren (?) Auflagen. Mein Vater hat das Backbuch in der 1. Auflage (der erweiterten Fassung) von 1979. (Inzwischen auch schon reichlich ramponiert und in zwei Teilen.) Nur wenige Jahre später wurde das Umschlagbild verändert (und bestimmt auch die Seitenzahlen ;)
Ich habe mir von den "neuen/anderen" keins gekauft, sie kamen mir falsch vor, ich wollte "so eins wie Papa!"

Vor ein paar Wochen hatte ich endlich Glück und konnte ein Exemplar von 1980 (2. Auflage) im großen Auktionshaus ergattern. Was habe ich mich gefreut, als das kleine Paket bei mir ankam. Ich habe erst einmal in Erinnerungen geschwelgt, meine Lieblingsrezepte kontrolliert und einen Kuchen gebacken: Mohn-Aschkuchen, Seite 49 ;)))

Das Buch ist über 35 Jahre alt, geradezu "historisch". Damit es noch lange hält, habe ich mir einen Schutzumschlag dafür genäht, auch wenn der nun das (lang gesuchte) Umschlagbild verdeckt. Aber ich weiß ja, dass das "richtige" Buch drin steckt ;)


Ich habe erst überlegt, ob ich beschichteten Stoff nehmen soll, mich dann aber dagegen entschieden. Der Umschlag soll ja keine "Unkaputtbarkeit" vortäuschen, sondern das Buch nur etwas schonen, also habe ich MEINEN Lieblingsstoff verwendet. Zumindest außen ...


... innen habe ich für die Laschen, passend zum Thema, Muffin-Stoff gewählt und einen passenden Kombistoff für die Innenseite.


Da in einem Koch- oder Backbuch ein Seitenmarkierer meistens nicht reicht, habe ich drei Bänder mit eingenäht. Alle in orange, aber mit jeweils anderem Backwerkzeug behangen: Messer, Löffel, Zauberstab :)))


Nun hat "Das Backbuch" also seinen Platz gefunden und ist MEIN Backbuch geworden.
Ich freu mich!

Und, habt ihr auch solche Gegenstände?

RUMS.

Mittwoch, 15. März 2017

Ein "Teddy" zum Liebhaben

Ich muss zugeben, dass ich Schnittmuster lieber zusammenklebe und ausschneide, als sie abzupausen. Aber wenn ich mir diese ungeliebte Arbeit einmal gemacht habe, dann freue ich mich, wenn ich das Schnittmuster dann auch gleich ein paar Mal verwenden kann.

Aktuell habe ich den dritten Pullover für den kleinen Prinzen nach dem Schnitt "Lil´ Darling" aus der Ottobre 4/2013 genäht. Die "kleinen Monster" und der "Faschingspullover" sind bereits nach diesem Schnitt genäht. Die Shirts sitzen ganz prima, ich habe nur die Ärmel etwas verlängert. Auch deshalb, weil ich fast nie sofort Bündchen annähe, sondern meist erst dann, wenn wir später bei besonders liebgewonnenen Sachen noch etwas "Tragezeit" herauskitzeln wollen.


Die Bären-Datei ist von hier und aus Flexfolie geschnitten. Die schwarzen Punkte auf und um den Bären herum müsst ihr euch wegdenken. Die habe ich nur mit aufs Bild gesprayt, damit die Datei geschützt bleibt.


Einmal mehr habe ich auch an das Größenlabel gedacht ;) Dieses habe ich mir selbst erstellt. Im Prinzip kann man ja fast jedes Motiv mit einer Größenzahl versehen und als Label nutzen.


Der kleine Prinz mag den "Teddy" sehr und das Shirt bewegt sich gerade in der Tragen-Waschmaschine-Wäscheleine-Tragen-Endlosschleife ... Aber auch die anderen Tiere, auf dem Ärmelstoff hat er schon gut erkannt (Reh, "Hühner-Ham", Vögelchen ;)


Schön, wieder mal ein Treffer beim Junior. Bisher habe ich eine sehr gute Quote ;)

Verlinkt beim Kiddikram, M4B und Plotterliebe.

Dienstag, 14. März 2017

U-Heft-Hülle 18.0

Ich finde, U-Heft-Hüllen sind ein ganz wundervolles Willkommensgeschenk für neue Erdenbewohner. Da der Hefteinband des U-Heftes von Hause aus sehr dünn ist, ist ein Umschlag jeglicher Art sehr zu empfehlen. Auch weil man das U-Heft ja die ersten 6-7 Jahre fast zu jedem (Kinder-) Arzt-Besuch mitschleppt. Und wenn es dann irgendwann "abgearbeitet" ist, kann es samt Umschlag in die Erinnerungskiste gelegt werden. Welcher (junge) Erwachsene findet es denn nicht spannend, die eigene Entwicklung der ersten Lebensjahre nachlesen zu können? Spätestens wenn derjenige dann eigene Kinder hat und vergleichen will ;))


Ein Arbeitskollege des Hausherrn ist kürzlich zum zweiten Mal Papa geworden. Und auch wenn mein Mann meine Näherei oft belächelt (ich sage nur TaTüTas ;)), hat er meinem Vorschlag, eine U-Heft-Hülle als Geschenk zu nähen, sofort zugestimmt.

Bezüglich Stoff, Farbe und Motiv hatte ich freie Hand. Da die kleinen U-Heft-Inhaber nur kurze Zeit wirklich ein Baby sind, versuche ich die Motive schon kindlich zu wählen, aber nicht "babymäßig".


Dieses Mal habe ich die Front des Umschlags geteilt, damit ich auf der unifarbenen Seite die Löwentatze und den Namen gut sichtbar unterbringen kann. Die Tatze habe ich aus dem Lexikon abgemalt und digitalisiert. Die Löwentatze habe ich in Anlehnung an die Namensbedeutung von Lean gewählt.


Innen bin ich beim unifarbenen Stoff geblieben, nur die aufgesetzte Impfpass-/KV-Karte-/Sonstige Zettel-Tasche ist noch einmal aus dem bunten Tier-Stoff.


Als Seitenmarkierer habe ich ein Satinband mit eingenäht, dessen Ende mit einem Herzchen-Würfel und einem kleinen Nuckel versehen ist. Der Nuckel ist mit einem kleinen Schlüsselring befestigt, könnte also gegen einen anderen Anhänger ausgetauscht werden ... Wenn die Nuckelphase zu Ende ist!


Wenn ich mich nicht verzählt habe beim Sichten meiner Näh-Fotos, dann müsste das inzwischen meine 18. U-Heft-Hülle gewesen sein.

Es macht mir immer viel Freude, mir zu überlegen, was den jeweiligen Eltern gefallen könnte. Schwierig, wenn man diese (wie im aktuellen Fall) gar nicht kennt. Aber bisher kamen alle meine Hüllen gut an und wurden auch ihrer Bestimmung entsprechend verwendet. Ich bin also auch in diesem Fall optimistisch.

Meine größte Sorge ist eigentlich immer nur, dass die Eltern schon eine andere Hülle geschenkt bekommen haben. Bisher war das zum Glück noch nie der Fall. Es nähen/verschenken scheinbar doch weniger Leute solche netten Kleinigkeiten, als es einem selbst vorkommen mag.
Die regelmäßige Reise durch (Näh-/Kreativ) Blogs "versaut" offenbar die Objektivität ganz ungemein ;)

Donnerstag, 9. März 2017

Webband-Abbau: Lesezeichen für Papierbuch-Leser

Als ich vor einigen Jahren (5!?) mit dem Nähen begonnen habe, habe ich einige Materialien auf Vorrat gekauft, von denen ich dachte, dass ich sie ständig brauchen werde. Ein Irrtum bei manchen Sachen, wie sich herausgestellt hat. Und seitdem versuche ich nun, für alles eine sinnvolle Verwendung zu finden. Für meine Schrägbänder kam mir der Trend, diese zu verweben sehr gelegen. Auch wenn mein gewebtes Stoffstück immer noch auf die Verarbeitung zu einem fertigen "Etwas" wartet. Da fehlt noch die zündende Idee. Egal, eines Tages ...

Jetzt habe ich ein weiteres Lager angezapft: meine Webbänder. (Und meine Knöpfe !) OK, erst mal nur ein Testobjekt, aber das kann durchaus in Serie gehen (Material ist da ;))
Ich habe mir ein Lesezeichen genähtbastelt. Sowas kann man zum Beispiel dann gut gebrauchen, wenn man noch PAPIER-Bücher liest :))) Oder vielleicht auch für das Markieren einer besonderen/ der nächsten zu nutzenden Seite in einem Kochbuch, Fotobuch, Hochzeitsbuch, Freundebuch oder so ...


Ich habe eines meiner Lieblings-Webbänder an Hand meines aktuellen Lesestoffs zugeschnitten. Die Enden angekokelt. Auf einer Seiten ein Stück Hutgummi eingefasst (ja, dazu habe ich für 12 Stiche die Nähmaschine bemüht :)) und auf der anderen Seite einen Knopf angenäht (von Hand! Ha!). Fertig!


Das Stück Hutgummi sollte nicht zu knapp bemessen werden, denn das Lesezeichen soll ja im laufenden Leseprozess immer passen. Also sowohl wenn man zunächst nur wenige Seiten markieren möchte, als auch später, wenn man zur Mitte des Buches gelangt. Wählt man das Gummistück zu kurz, kann es sein, dass die Dehnung nicht ausreicht und man nicht "rum" kommt.

wenige Seiten ...
einen cm weiter, viele Seiten

Ich lese aktuell ein Hardcover-Buch mit ca. 450 Seiten. Mein Webband habe ich ca. 42 cm lang abgeschnitten, mein Hutgummi ca. 15 cm. Die Enden des Hutgummis habe ich mit so einem kleinen Metalldings verbunden, mit denen diese kleinen Kugelketten verschlossen sind. Ihr wisst, was ich meine? Dieser Verschluss verschwindet im umgenähten Webband und hält tadellos.

Ich werde mir noch mindesten ein weiteres Lesezeichen basteln, für meine Paperback-Bücher. Und dann vielleicht noch eins für die Prinzessin und eins für das nächste Freundebuch, was hier eintrudelt, eins für meine Mama und eins für meinen Papa und und und ... Da findet sich bestimmt für jeden ein passendes Webband in meinen Vorräten!
Wenn ich Bücher parallel lesen würde, könnte ich noch viel mehr Lesezeichen/Webband ver-/brauchen ;)

Dabei fällt mir ein, dass man solche Lesezeichen auch super "lagern" kann, wenn man sie gerade nicht braucht. Einfach an einen S-Haken, Nagel, was-auch-immer-für-ein-Haken hängen. Immer griffbereit und sogar recht dekorativ ...



RUMS!

Mittwoch, 8. März 2017

Freundebuch verhüllt 26.0

Ich nähe nur aus Spaß! Für mich, meine Familie, meine Freunde, die Freunde meiner Kinder... Gaaanz selten nähe ich mal was als "Auftrag". Bei meinem 26. Freundebuchbeutel war es aber mal wieder der Fall.
Auf dem Weg zum Elternsprechtag hat mich kürzlich die Mama einer Freundin der Prinzessin angesprochen, ob ich für ihre jüngere Tochter nicht vielleicht auch ein Freundebuch-Beutelchen nähen könnte. Der Beutel der Großen würde heißgeliebt werden und ich würde der Kleinen eine riesige Freude damit machen ... Hm, na klar, so ein Beutelchen dauert ja nicht lange...
WENN man sich erst einmal für Stoffe entschieden hat, ein Motiv, ein Design ;)

Einhorn und Name sind aus Flexfolie in neonpink :)
Als Vorlieben wurden mir hellblau, pink und Einhörner mitgeteilt. Solche Wünsche lassen sich hier problemlos erfüllen, dafür habe ich alles da ;) 
Da der ausgewählte pinkfarbene Blümchenstoff sehr unruhig ist, habe ich das Einhorn (das ich von einer Einladungskarte abgemalt und digitalisert habe) samt Namenszug nicht direkt aufgebügelt, sondern ein Stück unifarbene Webware als Hintergrund verarbeitet. Die Rückseite des Beutels ist durchgehend aus Blümchenstoff.


Als Innenstoff habe ich mich für kleine Feen entschieden. Einhörner und Feen gehören doch zusammen, oder!?


Die kleinen Beutelchen zu nähen bereitet mir immer wieder eine große Freude. Das nächste Freundebuch kam gestern aus der Schule mit nach Hause und wartet nun darauf, verhüllt und ausgefüllt zu werden.
Verlinkt beim Kiddikram, M4G, Plotterliebe und TT.

Dienstag, 7. März 2017

Wickeltasche und Pixibuch-Hülle

Meine Schwägerin hat sich eine Wickeltasche für unterwegs gewünscht. Sie würde immer mal wieder unterwegs Mamas mit solch schönen Taschlis sehen und hätte auch gern eine.
Ich habe ihr diesen Wunsch sehr gern erfüllt.



hier stimmen die Farben besser mit der "echten" Tasche überein
Bei Katja habe ich eine supergute Anleitung für eine Wickel-Tasche gefunden. Wobei es mir eigentlich nicht so sehr um das Nähen selbst geht, sondern eher um eine praktische Taschenaufteilung. Unsere eigene Wickeltasche ist wie ein Buchumschlag genäht, ohne jegliche Extras. Die ist für uns auch ausreichend, ich vermisse nichts, aber verschenken wollte ich trotzdem lieber ein etwas schickeres Modell ;)


Der Schriftzug und die Herzen sind geplottet. Die Schriftart ist in meiner Silhouette Software enthalten und nennt sich "AdineKirnberg-Script", die Herzen habe ich selbst erstellt.


-----------------------

Für meine kleine Nichte gab es aus den Stoffresten dazu passend eine Pixibuch-Hülle.


Beide Geschenke kamen sehr gut an. Meine Schwägerin hat mir dann später verraten, dass sie, nachdem sie zunächst beim Auspacken der Pixibuch-Hülle geholfen hatte, innerlich gehofft hat, dass ihre Tasche aus dem gleiche Stoff sein wird. Ha, Treffer :)


Beide Taschen hatten natürlich eine "Erstfüllung" ;)

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, dem Kiddikram, den Stoffresten, Sew Mini, M4G, Plotterliebe und TT.

Donnerstag, 2. März 2017

Broken Dishes - drei von zwölf geschafft

Diesen Monat bin ich mal bei den ganz frühen "Vögeln" dabei! Mein Monatsblock für den "6 Köpfe - 12 Blöcke - Quilt Along" ist nämlich schon fertig ;) 
Die Anleitung kommt diesen Monat von Verena von "einfach bunt" und ist, ebenso wie die Anleitungen aus Januar und Februar, absolut anfängertauglich.

broken dishes "in progress"
Ich bin bei "meinen" drei Stoffen geblieben und habe versucht, den Block möglichst "klassisch" zu nähen. Mit nur kleinen Akzenten.


Ohne es zu wissen, habe ich schon einmal einen Broken Dishes genäht. Also zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass der Block so heißt und auch nicht, dass er im Quilt noch vorkommen wird. Aber das Üben "damals" hat mir jetzt bei den Stellen, an denen sich 8 Spitzen treffen (sollen), sehr geholfen.


Ich finde meinen März-Block super und erfreue mich an dem Anblick von inzwischen drei Blöcken in meiner absoluten Lieblingsfarbe. Gut, dass ich den restlichen März mit anderen Terminen voll ausgelastet bin. Da wird mir das Warten auf den April nicht zu lang ;)


Verlinkt bei RUMS, den Stoffresten und der März-Block-Sammlung bei Verena.

Dienstag, 28. Februar 2017

Mini-On

Bevor die närrische Zeit morgen zu Ende geht, habe ich noch ein ganz relativ einfaches Kostüm anzubieten: einen Minion (ich muss zugeben ich kenne die Namen der quirligen kleinen Kerlchen nicht im Detail. Wir sind der mit dem einen Auge ;)
Erst hatte ich gar keine Idee für meinen kleinen Prinzen, was bestimmt auch an folgenden beiden Gründen liegt. Zum Einen lässt sich mein Junior nichts ins Gesicht malen. Das war letztes Jahr schon so und ist dieses Jahr nicht anders. Also fallen Kostüme aus, für die Schminke wünschenswert ist. Zum Anderen finde ich es immer schade, wenn Kostüme nur für einen Tag produziert werden. Die Prinzessin wächst zum Glück nicht mehr ganz so rasant und ihr Tigerkostüm wird vermutlich nächstes Jahr auch noch passen. Außerdem spielt sie seit ca. 2 Jahren quasi jeden Tag Tiger/Hund/Katze ...

Beim kleinen Prinzen musste jetzt also etwas her, was sich sofort auch für den Alltag eignet, bevor es übermorgen/nächste Woche/spätestens in vier Wochen zu klein ist.


 Entschieden habe ich mich für eine "Strampelhose" nach Klimperklein, den "Lil´ Darling"-Pulli aus der Ottobre 04/2013 und einer "be(sch)(m)ützt"-Ohrenklappenmütze nach nEmadA.

Die Hose ist aus blauem Sweatshirtstoff und gelben Belegen aus Webware. Wenn der kleine Prinz kein Minion mehr ist, bekommt die Hose vorn noch einen "coolen" Plott. Mal sehen, welches Motiv (vielleicht ein Rennauto ...)


Der Pulli ist ganz schlicht aus gelbem Nicky, extra mit etwas mehr NZ genäht, damit er etwas weiter ist. Der wird zukünftig ein Schlafoberteil sein.

Einzig die Mütze wird wohl immer "Kostüm" bleiben. Ich habe mir nach Bildern aus dem Internet mit der Silhouette-Studio-Software eine einäugige Minion-Brille gebastelt, die Teile aus verschiedenfarbigen Folien ausgeplottet und aufgebügelt. Das Brillenband ist schwarzes Gummiband, welches ich mit einem großen ZickZack-Stich einmal rundherum an die Mütze angenäht habe. Gefüttert ist die Mütze mit bunt gestreiftem Jersey. Mal sehen, vielleicht kann man sie gewendet noch tragen ... Später ...


Das wars auch schon, mehr Teile hat das Kostüm gar nicht. Handschuhe wären noch eine Option gewesen, aber die hätte mein kleiner Mini-On vermutlich 30-40 Sekunden getragen und dann verloren ...

Ich denke, dass das mein letztes Faschingsjahr war, in dem ich über sein Kostüm bestimmen konnte. Vermutlich muss ich mich für nächstes Jahr auf Sonderwünsche einstellen. Ich bin gespannt :)

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, dem Kiddikram, M4B, der Kostümpolonäse und Plotterliebe.