Dienstag, 31. Januar 2017

Jeans-Knopfrock

Die Beim Nähen für die Kinder versuche ich immer abwechselnd zu arbeiten. Je nachdem, was wer gerade braucht ist das mal leichter, mal schwieriger. Nach dem letzten Set für den kleinen Prinzen war nun die Prinzessin wieder dran.

Sie trägt unheimlich gern Röcke und Kleider. Zu Hause darf sie das auch gern. Aber (;)) wenn sie sich bei -12°C morgens auf den Weg zum Schulbus macht, dann sehe ich lieber gefütterte Hosen an ihr. Damit sie dann trotzdem einen Rock tragen kann, habe ich ihr einen zum "drüber" ziehen genäht.


Das Schnittmuster ist der "Knopfrock" von Lillesol&Pelle. Ich habe das Kind ausgemessen und eine Nummer größer genäht. So kann sie aktuell den Rock prima über die Winterhosen (nein, nicht Skihosen ;) drüberziehen. Ob das nachher im Sommer auch passt, weiß ich nicht. Könnte sein, dass der Rock dann noch etwas zu weit ist. Aber dann kann ich ja temporär ein Gummiband irgendwie am Bund einsetzen.

Der Jeansstoff hat einen kleinen Stretchanteil und trägt sich dadurch sehr angenehm. Zur Freude der Prinzessin hat er kleine goldene Glitzerpunkte. Um diese farblich etwas hervorzuheben, habe ich die Nähte ebenfalls mit goldfarbenem Kontrastgarn genäht. Und goldene KamSnaps zum Durchknöpfen verwendet.


Eigentlich war an der Stelle der geplotteten Feder zuerst eine kleine Blume aus Hotfix-Glitzersteinen angebracht. Die hat aber die erste Wäsche nicht überlebt. (Keine Ahnung, was ich da falsch gemacht habe beim Verarbeiten.) Die Feder hat die Prinzessin dann auf einem meiner anderen Projekte gesehen und als zufriedenstellenden Ersatz abgenickt. Gefunden habe ich sie hier und musste sie mit der Silhouette Software auch nur ganz wenig nachbearbeiten.


Das Tochterkind ist jedenfalls zufrieden und das ist mir immer die schönste Freude.

Als nächstes stehen für beide Kinder Schlafanzüge und die Faschingskostüme auf dem Plan. Neben anderen wichtigen Sachen, versteht sich ...

Verlinkt beim Kiddikram, dem Creadienstag, HoT, M4G und Plotterliebe.

Freitag, 27. Januar 2017

Rennauto-Toni

Irgendwie muss es doch ein paar Gene geben, die die Vorlieben der Kinder für manche Dinge steuern. Getreu dem Klischee hat unsere Prinzessin immer gern mit Puppen gespielt. Und sich als Prinzessin verkleidet. Und "Familie" gespielt. Heute, mit fast acht Jahren, ist das immer noch so. (Neben der Pferde/Einhorn/Feen-Liebe.)

Dagegen ist Thema Nummer eins beim kleinen Prinzen - Überraschung - Fahrzeuge! Jeglicher Art. Sein neuestes Lieblingswort ist "Rennauto". Aus unserem großen Spielzeugauto-Fuhrpark muss aktuell immer ein Rennauto mit in den Kindergarten, jedes Rennauto auf der Straße wird fröhlich kommentiert und Mama fährt (natürlich!) auch ein Rennauto. (Papa nicht ;)

Als ich den Rennauto-Stoff bei AFS entdeckt habe, war der Pulli in meinem Kopf schon fast fertig. Denn auch das Schnittmuster war gleich klar. "Toni" sollte es sein. Der Schnitt ist für den Herbst/Winter/Frühling super geeignet: Kapuze, Leger, hinten länger geschnitten. Perfekt!


Und wenn Stoff und Schnitt klar sind, dann ist das Nähen ja schnell gemacht ;) 
Ich habe die Ärmel übrigens absichtlich ohne Bündchen genäht. Denn aus Erfahrung mit den Pullis der Prinzessin weiß ich, dass der Pulli selbst lange passen wird, aber die Ärmel bei meinem kleinen Äffchen schnell zu kurz sein werden. Und WENN das dann der Fall ist, dann kann ich entweder ein  Kapuzen-T-Shirt draus machen (Ärmel ab) oder Bündchen annähen (mehr Ärmel dran), je nach Jahreszeit und Bedarf im Kleiderschrank.


Zum Pulli dazu gab es auch noch eine neue Hose aus Sweat. Da habe ich mich für den Schnitt "Luis" von Rosi, alias Schnabelina, entschieden. Die Hose ist relativ schnell genäht (ohne Taschen RICHTIG schnell) und sitzt gut. Den Schnitt gibt es seit einiger Zeit auch bis Größe 134.


Der Pulli ist erwartungsgemäß zum Renner geworden. Anziehen, waschen, Leine, anziehen ;)
Wenn ich das sehe, freut sich mein Näher/Mama-Herz natürlich grenzenlos. Wie eigentlich immer, wenn ich meine beiden Zwerge sehe ;) Und erst recht wenn sie "meine" Klamotten tragen ;)

Verlinkt beim Kiddikram, M4B und dem Freutag.


Donnerstag, 26. Januar 2017

"schnelle" Handytasche (von wegen)

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr (euch) schnell mal was nähen wollt und das geht total schief? Ihr wisst bei dem Projekt genau, wie es geht, die Stoffe sind klar und es sind auch nur x Nähte. Und dann will irgendwie nichts klappen!?

Meine neue Handytasche war so ein "schnelles" Projekt. Ich kam aus dem Büro nach Hause und wollte schnell eine Handytasche nähen, die ich an den Gürtel snapen kann. Ohne jeglichen SchnickSchnack. Vier Stoffstücken, ein Stück Gurtband und drei! Nähte.


Ich musste vier Nähte wieder auftrennen. Ja, nach AdamRiese hieß das bei mindestens einer Naht also sogar mehrmals trennen. Mannomann!


Ich habe kurzfristig überlegt, ob ich WIRKLICH eine neue Hülle brauche! Und habe mich dann daran erinnert, wie ich gestern versucht habe, mein klingelndes Handy aus dem Stiefelschacht (mangels Taschen) zu fischen ohne versehentlich aufzulegen ...

"in action"
Hätte nur noch gefehlt, dass ich den KamSnap irgendwie versemmel. Aber das hat geklappt. Gut, sie ist fertig, aufgeregt habe ich mich jetzt auch, Haken dran, Thema durch!

PS: Bei meinem Januar-Quilt-Block und meinem ersten Patchwork-Projekt musste ich NICHT EINE Naht trennen. Ha, aber da war ich auch konzentriert bei der Sache ...

RUMS und TT :)

Dienstag, 24. Januar 2017

Ist Patchwork ein Virus?

Meinen Block für den 6 Köpfe - 12 Blöcke - Jahresquilt habe ich ja letzte Woche schon gezeigt. Und auch, dass ich mich auf eine kleine Internetreise quer durch die Patchworker-Welt begeben habe, hatte ich erwähnt. Ich bin echt fasziniert von der Vielfältigkeit des Patchworkens und auch überrascht wie viele verschiedene Muster man aus gleichen "Bauteilen" herstellen kann, nur indem man sie anders anordnet. Ich bin definitiv vom Patchwork-Virus (so es denn einen gibt) befallen.

Als mich vor Kurzem die Mama (einer) der besten Freundin (nen) meiner Prinzessin gefragt hat, ob ich eventuell auch für ihre große Tochter einen Kuschelkissen-Bezug nähen könnte (das Kissen der Kleinen hatte ich hier gezeigt), habe ich gleich an ein Patchwork-Kissen gedacht. Wenn man schon mal dabei ist, Stoffreste zu Quadraten zuzuschneiden (blauer Stoff), kann man auch gleich welche verarbeiten ...


In den Weiten des Internets bin ich auf eine Seite gestoßen, auf der eine zeitsparende Methode zur Vorbereitung von Dreiecksmustern erklärt wird. Der Eintrag selbst ist bereits von 2011, aber an der Technik wird sich ja vermutlich nicht viel geändert haben. Ich fand die Methode 3. für die Windmühlenflügel jedenfalls schon mal SEHR hilfreich.


Dass ich nachher gar keine Windmühle verwendet habe, liegt daran, dass ich für das Sportlogo der jungen Dame eine große helle Fläche brauchte. Daher habe ich um diese herum geplant.

Das Logo selbst und auch die Rückennummer und die Initialen habe ich aus Flexfolie geplottet und auf die fertige Kissenhülle aufgebügelt. Das Logo hat mir die Mama der Freundin als PDF zur Verfügung gestellt und ich habe es so bearbeitet, dass es sich plotten ließ. Die Buchstaben und die Zahl sind Dateien aus dem Silhouette-Shop (Dateien: 7 => #13557, N => #13112, B => #13110).


Das aus Dreiecken gefertigte Top habe ich rundherum noch durch schmale Streifen auf Kissengröße gebracht. Anschließend H630 auf die Rückseite aufgebügelt. Und dann zum ersten Mal in meinem Leben gequiltet. Nix kompliziertes! Ich habe nur die hellen Dreiecke alle einmal knappkantig abgesteppt. Und die Längsstreifen auch. Und bei jedem einzelnen Dreieck die Fäden auf die Rückseite gezogen und verknotet. (Wahnsinn, was für ein Aufwand, im Nachhinein betrachtet!)


Die Rückseite des Kissens ist als Hotelverschluß mit drei Kamsnaps gearbeitet. Die Kamsnaps haben die gleiche Farbe wie die Plottereien und diese Farbe findet sich auch in dem blauen Musterstoff wieder (Zufall, dass ich sowohl Plotterfolie als auch Kamsnaps in der Farbe da hatte!).


Ich bin superzufrieden (!) mit meinem ersten vollständig fertigen Patchwork-Objekt, die beschenkte junge Dame hat sich über ihr Kissen sehr gefreut (wurde mir jedenfalls so zugetragen) und ich plane schon das nächste Patchwork-Projekt (solange ich noch auf den Februar-Block von den 6 Köpfen warten muss ;)))

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, Plotterliebe, dem Kiddikram und den Stoffresten.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Rolling Stone - eins von zwölf geschafft

Jaja, ich auch. Gibt es noch jemanden, der nicht mitmacht beim "6 Köpfe-12 Blöcke-Quilt" nähen? Vielleicht kann man am Ende des Jahres unter den standhaft Gebliebenen ein Inch-Lineal verlosen ;)

Ich mache also auch mit und meine (wichtigsten) Beweggründe habe ich bei vielen Anderen ebenfalls wiedergefunden:

1. Patchwork wollte ich schon lange mal ausprobieren. (Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich solche WAHNSINNS-Quilte, wie man sie teilweise in Ausstellungen zu sehen bekommt, N.I.E.M.A.L.S. machen werde!)

2. Meine Reste-Schubladen (!Mehrzahl!) werden trotz eifriger Bemühungen meinerseits nicht leerer. Kleine Projekte, für die Stoffreste gut sind, habe ich inzwischen viele gefunden und genäht, aber die "verbrauchen" einfach zu wenig Stoff. Aber so eine ganze Decke aus Resten, DAS muss doch klappen ...

3. Das Drumherum ist total interessant. Also ich würde der Aktion auch aus reinem Interesse am handwerklichen/historischen Hintergrund folgen, wenn ich nicht nähen würde.

So, genug BlaBla, mein Januar-Block:
  

Ich habe auf meine Lieblingsfarbe zurückgegriffen. Orange! Dazu als stärkster Kontrast schwarz und als unterbrechendes Element grau. Mal sehen, ob dieses Farbkonzept auch für die anderen Blöcke haltbar ist oder dann noch erweitert werden muss. Meine Stoffreste in diesem Farbspektrum dürften auch für 5-8 Decken reichen :)))


Parallel zu meinem habe ich noch einen zweiten Block genäht. Allerdings bleibt der bis zum Schluss (also fertige Decke Anfang 2018) geheim, denn diese Decke soll eine Hommage an eine geliebte Person werden.
Ich hoffe, dass ich das mir damit auferlegte Pensum von 2 Blöcken pro Monat schaffe.


Die Januar-Aufgabe habe ich zwar problemlos hinbekommen (nur das Bügelbrett samt Bügeleisen braucht ungewohnt viel Platz in meinem Nähzimmer!), aber vermutlich werden die Blöcke schwieriger. Oder?

Angestachelt von den Ausführungen der 6 Köpfe zu diversen Quilt/Patchwork-Themen, habe ich ja eine Reise quer durchs Internet gestartet. Wahnsinn, was es alles für Muster gibt (und wieviel Zeit man einmal mehr mit "Schnökern" verplempern kann). Inzwischen träume ich schon von Blöcken ;)

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Verlinkt bei RUMS, bei der "Januar-Block-Sammlung" von Dorthe und bei den Stoffresten.

Dienstag, 17. Januar 2017

Kabeltasche (auch) für Männer

Mein Mann bekommt selten etwas Genähtes von mir. Das liegt zum Einen daran, dass er keine Wünsche dahingehend äußert und zum Anderen daran, dass er eigentlich nichts braucht. Aber (es gibt immer ein aber ;) zu Weihnachten gab es eine Ausnahme. Er hat nämlich inzwischen allerlei Technik-Kram. Ein Laptop, ein Tablet, ein Handy und seit einiger Zeit auch eine Smart-Watch. Und wenn "MANN" dann verreist, dann müssen für alle diese schönen Spielzeuge die entsprechenden Ladekabel, Ladestecker, Kopfhörer, Ersatz-Akku usw. mit. Ist ja klar!

Bisher hat der Herr des Hauses immer im letzen Moment irgendwelche Kabel mit in die "Fressbox" reingeworfen und gehofft, dass er alles dabei hat. Aber seit Weihnachten kann er das etwas stilvoller tun. Also geordnet und mit Überblick.

 

Die Anleitung dafür habe ich hier gefunden. Mal eine ganz andere Art, einen Reißverschluss einzunähen.

Die Aufteilung spricht für sich. Ladekabel oben an die Klips ran, Stecker und sonstiges Zubehör in die Reißverschlusstasche. Klappe zu, Gummi rum, fertig!



Die Plotterdatei besteht zum Teil aus hier gefundenen kostenlosen Multimedia-Icons. "Zum Teil" daher, weil ich die noch deutlich nachbearbeitet habe, damit die nicht so viele Schneidelinien haben. Auch den Rahmen habe ich selbst in der Silhouette-Software gezeichnet. Das hat fast länger gedauert, als die Tasche zu nähen ;)

Meinem Mann hat die Tasche gut gefallen und die vorgesehenen Kabel haben auch noch im Weihnachtsurlaub ihr neues Zuhause bezogen.

Verlinkt bei TT, Plotterliebe, Creadienstag und HoT.

Montag, 16. Januar 2017

schnelle Lesezeichen im Test

Gestern Abend bat mich meine Tochter, schon im Bett liegend aber noch lesend, ihr doch ein Lesezeichen zu geben. Ich: "Hast Du denn hier irgendwo eines?" Sie: "Nein, ich habe nie genug, gib mir einfach irgendeinen Schnipsel!" :)

Ha, wieder was gefunden, um sinnvoll Stoffreste zu verwerten.

Ich habe mir also ein paar Stoffreste geschnappt und einen kleinen Lesezeichentest gemacht. 1) Nur Stoff, nix verstärkt. 2) Stoff, mit einer Lage H630 verstärkt. 3) Stoff mit einer Lage H250 verstärkt.


Fazit:
1) Das schmale Lesezeichen (Nummer eins von x für meine Tochter) geht gut, so schmal muss man nichts verstärken (Fertigmaß 3cm x 16 cm inklusive Webbandschlaufe).


2) Das Eulenlesezeichen (für ein zeitnahes Geburtstagskind) fühlt sich am "schönsten" an. Das werde ich vermutlich die nächsten Male auch so machen (Fertigmaß 6 cm x 16 cm inklusive Webbandschlaufe).


3) Das Pilz-Lesezeichen (für ein weiteres Geburtstagskind) ist am stabilsten. Wem das also wichtig ist ... (Fertigmaß 6 cm x 16 cm inklusive Webbandschlaufe).


Verlinkt bei den Stoffresten, Kiddikram.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Maschinenpark verhüllt - Teil 1

Seit ich nähe, mache ich das gern und viel. Und da ich ein Arbeitszimmer habe, muss ich auch nichts nicht alles wegräumen, wenn ich fertig bin oder unterbrechen muss. Daher läuft mein Maschinenpark selten Gefahr, einzustauben. Aber (es gibt immer ein aber!) eine Ausnahme gibt es: mein Plotter. Ich plotte schon auch gern und auch nicht wenig, aber die meiste Arbeit beim Plotten findet ja am Rechner statt. Das Plotten selbst ist meistens in wenigen Minuten erledigt. Daher hat mein Plotter schon "immer" einen Überwurf bekommen. Im wahrsten Sinne des Wortes:


Ich hatte tatsächlich einfach ein schönes Stück Flanell kunstvoll irgendwie gefaltet über den Plotter geworfen gelegt. Reicht aus, damit er nicht einstaubt. Aber (! ;) ganz ehrlich: schön ist anders :))

Bisher galt als Ausrede vielleicht noch: Ich muss erst mal schauen, wie ich so eine Hülle nähe. Oder: Die Weihnachtsvorbereitungen haben Vorrang. Oder Ähnliches.

Nun ist Weihnachten vorbei, bis zum nächsten Fest sind es noch 346 Tage Zeit und Nina von Vervliest und zugenäht hat ein Schnittmuster und Nina von Detailverliebt hat eine Anleitung für so eine Plotterhülle bereitgestellt. Also keine Ausrede mehr.

Ich habe die ganz einfache Variante genäht. Also ein großes Rechteck, ein linkes und ein rechtes Seitenteil. Alles aneinander, unteren Rand umschlagen und mit ZickZack-Stick feststeppen. Fertig! Aus dem Überwurf wird eine Hülle.


Jetzt muss ich mir nur noch einen markanten/witzigen Plotterspruch überlegen. Hm, Vorschläge?


RUMS, naja und eigentlich auch Plotterliebe ;)

Mittwoch, 11. Januar 2017

Mädchen-Set für wichtige Sachen

Nachdem meine Wallaby seit der Fertigstellung fast täglich in Gebrauch ist, hatte meine Tochter auch Bedarf für so eine Gürteltasche angemeldet. Aber nicht ganz so groß und mit rosa und mit Einhörnern, bitte. "Nicht ganz so groß"!? Oh mann, was ist das konkret? Ihre MiniMoneyBag sollte reinpassen und Taschentücher und die Sammelsticker ... (dazu später noch mehr).

Wallaby mini beplottet mit Datei #77735 aus dem Silhouette-Shop
Zum Glück hat Jana von AMBAZAMBA Ende Oktober 2016 ihren Wallaby-Schnitt in klein herausgebracht, als Freebook-Ergänzung zur "Großen". Das passte haargenau. Nur einen Tag später lag der Schnitt ausgedruckt und ausgeschnitten auf meinem "ToDo-Haufen". Und irgendwie ist das Projekt dann in diesem Haufen immer weiter nach unten gerutscht ... 


Aber pünktlich zur Weihnachtszeit wurde dieser Haufen abgearbeitet und einen Tag vor unserer Abreise gen Heimat fiel mir dann genau dieser kleine Haufen ausgeschnittener Papiere wieder in die Hände. Auweia, das sollte knapp werden, denn bei der Stoffauswahl war ich total unschlüssig. Klar, mit rosa dran, aber nicht ZU rosa. Es dauert bestimmt nicht mehr lang, bis die Sachen alle eher cool als süß aussehen müssen ... Vom Rucksack für meine Nichte hatte ich noch kleine Jeansstücken übrig und die haben mich dann letztlich inspiriert. Plötzlich hatte ich die fertige Tasche vor Augen und konnte loslegen.


Ich war total zufrieden mit der Tasche und habe direkt überlegt, ob ich nicht auch noch eine in "jeans" brauche. Und superhappy war ich als meine Tochter die Tasche dann am Weihnachtstag ausgepackt und mich angestrahlt hat. Die wäre ja noch schöner, als sie sich die vorgestellt hat. Wenn DAS mal kein süßes Kompliment ist :) Bloß gut, dass ich das gerade noch rechtzeitig wiedergefunden und fertiggestellt bekommen habe.

Aufkleber-Etui beplottet mit Datei #19379 aus dem Silhouette-Shop
Inzwischen hat die Tasche ihre ersten Einsätze beim Shopping, im Tierpark und und beim Bäcker erfolgreich hinter sich gebracht. Nur die "Sammelsticker" (machen eure Kinder das auch, dieses Sticker sammeln für diese Supermarkt-Sammelbücher?) haben in der Wallaby zwischen Portmonnaie, Haargummis und anderem Kram etwas gelitten. Daher gab es jetzt noch ein Zusatztäschli für diese Sticker. Wieder in Jeans, nach dem Prinzip meiner "15-Minuten-Visitenkartentasche" genäht.

Aufkleber-Etui innen
Ich freue mich sehr, dass sie alles täglich in Gebrauch hat und auch noch stolz erzählt, dass ihr das ihre Mama genäht hat :)

Mädchen-Set aus Mini-Wallaby, MMB und Etui
Verlinkt beim geretteten TT, dem Kiddikram, den Stoffresten und Plotterliebe.

Dienstag, 10. Januar 2017

Tasche in der Tasche

Als ich mit dem Nähen begonnen habe, war eines meiner ersten Projekte eine "Organette" für meine Mama. Das ist eine Tasche in der Tasche. In die Organette werden alle Handtascheninhalte schön ordentlich einsortiert. Und wenn frau die Handtasche wechseln möchte, dann nimmt sie einfach die Organette aus der einen Tasche und steckt die in die andere. Fertig :)

Die kleine Tasche war seit der Übergabe pausenlos in Benutzung. Anfang Oktober letzen Jahres hat meine Mama bei mir nun nach einem grundsätzlich erfolgreichen Langzeittest ein "Update" bestellt.

einer der Lieblingsstoffe meiner Mama
 Wir haben uns zusammengesetzt und genau besprochen, was anders sein sollte. Ein bisschen breiter, ein bisschen höher, die Innenfächer ein kleies bisschen anders, einen Henkel, einen BODEN (der war ihr am Wichtigsten).

Detail BODEN (aus 3mm Filz)
Kaum drei Monate später hat der Weihnachtsmann genau diese Wunschtasche, befüllt mit allerlei süßem Kleinigkeiten mitgebracht ;)

"da" und jeweils gegenüber sind KAMsnaps angebracht, an denen ein Gurtband-Henkel befestigt werden kann
Meine Mama hat sich sehr gefreut und ihren ganzen Handtaschenkram gleich umgeräumt.

Verlinkt beim Creadienstag, HoT und TT.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Irgendwann ist es soweit ...

... da packt es einen!

Vorrede:
Ich trage oft "Mütze". Das ist schon immer lange so. Und das hat verschiedene Gründe:

1. Ich schwimme seit fast 30 Jahren (Boah ;) fast immer mehrmals die Woche und föne meine Haare nach dem Training NIE. Früher hat meine Mama mir immer das Versprechen abgenommen, auf der Heimfahrt (mit dem Fahrrad) dann bitte eine Mütze aufzusetzen ... Bis heute ist das in Fleisch und Blut übergegangen :)

2. Auch wenn die Behauptung, dass der Mensch an kalten Tagen die meiste Wärme über den Kopf verliert, wohl ein Mythos ist, habe ich trotzdem gern einen warmen Kopf! Und warme Ohren!

3. Wenn ich an arbeitsfreien Tagen vor die Tür gehe, betreibe ich oft keinen großen Aufwand, mich "zurecht" zu machen. Das gilt vor Allem auch für die Frisur. Bequeme Klamotten an, Mütze auf und gut!

4. Ich mag Mützen!

ABER. Es gibt immer ein aber, oder!?

Aber, ich mag es gar nicht, wenn Mützen zu kurz oder zu eng sind. Zu kurz, also nur die halbe Stirn bedecken oder am Haaransatz enden. Zu eng ist klar, oder!?: Mütze absetzen und einen "Mützenstreifen" auf der Stirn haben! Doof!
Das kann bei einer eigentlich gut sitzenden Mütze schnell passieren, wenn man/frau die Haare am Hinterkopf zum Knoten zusammenbindet. Dann wird aus dem "oder" schnell ein "und". Mag ich nicht! Dann bin ich ständig mit "Mütze-wieder-über-die Ohren-ziehen" beschäftigt.

So lange Vorrede, jetzt kommts. Ich habe mir eine Mütze genäht! (Ach was, wer hätte das gedacht? Eigentlich hätte ich euch jetzt meine neuen Socken zeigen müssen ;)

 

Nach dem Tutorial von Susanne von Hamburger Liebe (wer kennt sie nicht, aber hier der konkrete Link zum Tutorial) habe ich aus Fleece und meinem aktuellen Lieblingsjersey eine gut sitzende Beanie hinbekommen. Und egal, welche Frisur ich unter der Mütze habe (Haare offen oder verknotet oder als Zopf gebunden ...), die Mütze hat Platz für alles! 


Der Tipp in der Anleitung, sich für die kleinere Größe zu entscheiden, wenn man zwischen zwei Größen schwankt, ist zu beherzigen! Ich habe meine Mütze im Nachhinein nochmal etwas schmaler gemacht. Wenn ich mir eine Sommermütze nähe (ja das werde ich, denn ich habe auch im Sommer nach dem Training nasse Haare ...) aus zwei Jerseys, dann werde ich vermutlich sogar noch eine Nummer kleiner nehmen ...


Warum habe ich bloß so lange damit gewartet, mir selbst eine Mütze zu nähen? Wahrscheinlich hat es mich unterbewusst immer noch nicht genug gestört!? Egal, jetzt ist sie da und ich finde sie prima! Meine kleine Prinzessin hat auch schon eine Beanie geordert "aber nicht mit so viel hinten runterschlappen". Okeee ...

Mittwoch, 4. Januar 2017

Kuschelkissen mit einer Drei!?

Den Schwimmbeutel für meine Nichte habe ich euch ja gestern gezeigt. Mein Neffe hatte einen ganz anderen Wunsch zu Weihnachten. Ihm hatte ich zu seinem dritten Geburtstag mal ein Kuschelkissen genäht. Seitdem hatte ich von dem selben kaum etwas gehört. Aber es war offenbar stark in Benutzung. War! Denn es ging bei einer Fahrradtour verloren. Das kann ja immer mal passieren, aber mein Neffe war darüber sehr unglücklich und hat nun also ein neues "bestellt". Und ich habe ihn gefragt, was für ein Motiv er sich denn wünscht. Hm, ja also, vielleicht ein Drache und ein Ninja und eine Drei! Eine Drei? Aber er ist doch inzwischen schon sieben!? Nein, die Drei auf dem alten Kissen war sooo schön! ...
"altes" Kissen
Also habe ich mich auf Motivsuche gemacht. Wieder bin ich bei Freepik fündig geworden. Allerdings musste ich die beiden Dateien (hier der Drache, hier der Ninja) dieses Mal in meiner Silhouette Software noch etwas nachbearbeiten. Der Mond ist einfach ein Kreis, der Name aus diesem ausgeschnitten und die Drei habe ich (wie damals auch) von Hand aus Glitzer-Plotter-Folie ausgeschnitten. Damit sie möglichst genauso aussieht wie damals.

"neues" Kissen
Mein Neffe fand sein neues Kissen SUPER! (Und gut, dass ich das mit der Drei original so wieder gemacht habe. Das hat er gleich als Erstes überprüft ;)

Verlinkt beim Kiddikram, M4B und Plotterliebe.

Dienstag, 3. Januar 2017

Turnbeutel wird Schwimmbeutel

Kurz vor Weihnachten hat meine Nichte ihr Seepferdchen bekommen. Da ist sie unheimlich stolz, na klar! Und ihre Begeisterung für das Schwimmen ist jetzt nicht zu Ende, sondern hält an. Also wird sie weiterhin zum Schwimmen gehen. Das finde ich sehr gut ;)

Als ich meinen Bruder dann fragte, was die junge Dame denn zum Schwimmen gebrauchen könnte, hat er eine Schwimmtasche vorgeschlagen. 

Entstanden ist ein Turnbeutel/Rucksack aus Glitzer-Jeansstoff, bei dem ich mich im Großen und Ganzen an diese Anleitung von Aileen, aus dem"Alles für Selbermacher"-Blog, gehalten habe. Ich habe die dort angegebenen Maße für einen Kinder-Turnbeutel nur minimal abgeändert, konkret in der Höhe habe ich 5 cm dazugegeben.

Turnbeutel mit Seepferdchen
Das Plotter-Motiv war mir inhaltlich eigentlich schon klar, bevor ich überhaupt wusste, was für eine Art Tasche es werden soll. Nur das RICHTIGE Seepferdchen zu finden, das hat mich viel Zeit im Internet gekostet ;)

Fündig geworden bin ich bei Freepik. Ganz konkret hier habe ich das Seepferdchen gefunden. Ich finde es superschön. Und da es nicht zu kindlich ist, kann meine Nichte den Sack auch noch benutzen, wenn sie größer und damit Coolness immer wichtiger wird.

Entgegen der Anleitung habe ich die Zuzieh-Bänder des Rucksacks aber nicht in Knopflöcher gefädelt, sondern habe kleine Schlaufen mit D-Ringen mitgefasst als ich den Boden abgenäht habe.
Für diesen Boden hatte ich die 5 Extra-cm in der Höhe gebraucht ;)
 
Ich habe den Beutel mit den Schwimmsachen der Prinzessin einmal zur Probe befüllt und es passen Handtuch, Badelatschen, Badeanzug, Kappe, Brille, Shampoo und auch noch die Trinkflasche problemlos hinein.

Meine Nichte hat sich über den Seepferdchen-Sack sehr gefreut und ihre sonstigen Weihnachtsgeschenke schon mal gut verwahrt nach Hause transportieren können ;)

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, TT, Plotterliebe und dem Kiddikram.