Freitag, 28. Juli 2017

Glück gehabt

Am Dienstag habe ich den kleinen Prinzen aus dem Kindergarten abgeholt. Beim Verlassen des Kindergartens hat er im Vorraum von so einer Info-Kork-Säule einen Pin abgepopelt. Er kann mit solchen Sachen eigentlich schon ganz gut umgehen uns ist sehr vorsichtig. Ich habe ihn gebeten, den Pin gaaaaanz weit oben wieder festzumachen, damit die kleinen Kinder aus dem Kindergarten da nicht rankommen. Hat er auch gemacht. Dabei ist mir ein Aushang ins Auge gefallen, auf den ich sonst vermutlich nicht geschaut hätte:


Hm, diese Schlüsselformen kamen mir auf Anhieb bekannt vor. Genauso sehen die Schlüssel von unserem Wohnmobil aus. Aber das konnten doch nicht unsere sein!? Unser Wohnmobil steht seit Anfang Juni abgedeckt in der Auffahrt ... Wie sollen denn die Schlüssel in den Kindergarten gekommen sein? Hm, aber die sehen genauso aus. Also habe ich ein Foto vom Aushang gemacht und zu Hause gleich nach unseren Schlüsseln gesucht. Und NICHT gefunden!

Am nächsten Tag hat der Hausherr gleich morgens unseren Verlust angegeben und die Schlüssel zurück bekommen. Es waren unsere! Aber wie sind die in den Kindergarten gelangt? Klar, der kleine Prinz hatte wohl einen Tag (unbemerkt) ebenfalls morgens einen Autoschlüssel gegriffen, "so wie Papa" und dann im Kindergarten verloren. Oh Mann, dort hätten wir im Leben nicht danach gesucht!

Und hätte die Finderin sich nicht die Mühe gemacht, die Schlüssel so genau aufzumalen, hätten wir nichts mitbekommen. Bei einem bildlosen Aufruf "Schlüssel gefunden!" hätten wir doch überhaupt nicht reagiert! Wir haben ja (noch) nichts vermisst ...

Hier war ein dickes Dankeschön fällig!

Von meinen beiden Hexie-Taschen war ich gerade noch in Fahrt und ich wollte sowieso noch eine Version ohne "Boden" und "anders festgemacht" ausprobieren ... Also habe ich andere Projekte beiseite geschoben und ein kleines Hexie-Täschli genäht.


Wieder mit "schwebenden" Hexies in einer Farbfamilie. Bei dieser Tasche habe ich mir die Mühe gemacht, die Hexies auf der Rückseite mit Vliesofix zu bebügeln und dann erst auf die Tasche zu bügeln und festzunähen. Pro Hexie drei Nähte, an der Rückseite einzeln verknotet, ... ... ...
Dadurch liegen sie aber nun schön platt auf.

Die Rückseite der Tasche habe ich dieses Mal mit einer Einstecktasche versehen, die mit einem KamSnap verschlossen werden kann.


Den Reißverschluss-Zipper verziehren kleine Holzperlen und eine Handmade-Hand aus meinem Vorrat.


Ich muss sagen, dass mir diese kleine Ausführung mit "nur" fünf Hexies auch sehr gut gefällt. Allerdings ist sie kaum schneller genäht. Erst recht nicht mit der Vliesofix-Methode und einzeln annähen anstatt "steppen" ...

Der Hausherr hat die Tasche gestern übergeben und sie kam sehr gut an.

Darüber freue ich mich sehr, zeigt es mir doch, dass sich die Mühe gelohnt hat. Aber noch viel mehr freue/n ich mich/ wir uns, dass wir unverhofft unseren WoMo-Schlüssel wieder bekommen haben, ohne ihn vermisst zu haben :)))

Verlinkt bei TT, den Stoffresten und mal wieder beim Freutag.

Kommentare:

  1. Oha, das ist ja eine Story! Gut, dass ihr den Schlüssel wieder bekommen habt!
    Und das Täschchen ist ganz toll geworden. Man sieht wieviel Liebe du hinein gesteckt hast. Da wird sich die Schlüsselfinderin bestimmt sehr gefreut haben.

    Liebe Grüße Metti

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  2. Liebe Metti,
    da sagst Du was!
    Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben ;)
    Die Finderin hat sich bei erstbester Gelegenheit bei mir bedankt und ist superhappy mit ihrer kleinen Tasche :)
    Liebe Grüße,
    Vera

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